
Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Klinisches Labor für Bionische Extremitätenrekonstruktion, MedUni Wien
Chirurgische Fächer, Life Sciences
Tätigkeitsbereich: Assistenzarzt | Senior Postdoctoral Fellow
Forschungsschwerpunkte: Plastische und Rekonstruktive Chirurgie, bionic reconstruction, neural interfaces, peripheral nerve surgery, translational research
Gruppengröße: 5
Kontakt: vlad.tereshenko@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Ich bin ein plastischer Chirurg in Ausbildung. Ich habe an unterschiedlichen Orten und Kliniken klinisch sowie wissenschaftlich gearbeitet. Somit biete ich Einblicke in die Kombination aus chirurgischer Ausbildung, klinischer Tätigkeit und translationaler Forschung, einschließlich wissenschaftlichem Arbeiten, Projektentwicklung und Publizieren. Durch Auslandsaufenthalte – unter anderem an der Harvard Medical School, MIT und Cape Town – kann ich zudem Einblicke in internationale Aufenthalte und Forschungskooperationen geben und dabei helfen, deinen persönlichen Karriereweg zu finden. Mein Ziel ist es, junge Kolleg:innen bei der Orientierung zwischen Klinik, Forschung, Privatleben und akademischer Laufbahn zu unterstützen.
Was ich von den Studierenden erwarte
Ich wünsche mir, dass die Studierenden offen und ehrlich sagen, was sie interessiert, beschäftigt oder vielleicht auch verunsichert. Das ist die einzige Voraussetzung! Nur so könnt ihr vom Mentoring profitieren. Eigeninitiative ist sehr wichtig: Wer mitdenkt, mitredet und Fragen stellt, macht aus dem Mentoring etwas, das wirklich weiterbringt.
In der Gruppe ist mir ein respektvoller, lockerer Umgang wichtig – es soll nicht nur produktiv, sondern auch inspirierend und gerne auch lustig sein.
Das Wichtigste ist: Dass man etwas mitnimmt – und voneinander lernt. Ich möchte verhindern, dass das Mentoring zu einer einseitigen Vortragsveranstaltung wird. Es lebt vom Austausch auf Augenhöhe.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Aufgrund des wechselnden Dienstplans biete ich Treffen bevorzugt am Nachmittag ab 16 Uhr an. An postdienstfreien Tagen sind auch Vormittagstermine möglich.
Ich bevorzuge persönliche Treffen, da echter Austausch online nur eingeschränkt möglich ist. Die Treffen können flexibel im AKH im Rahmen vom klinischen Shadowing stattfinden. Gerne aber auch außerhalb bei einem Kaffee, Mittagessen oder gemeinsamen Aktivitäten. Wichtig ist mir, dass eine offene und entspannte Gesprächsatmosphäre entsteht.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich arbeite klinisch in der plastischen Chirurgie und bin parallel seit mehreren Jahren in der translationalen Forschung aktiv, unter anderem mit Aufenthalten an der Harvard Medical School und in interdisziplinären Projekten an der Schnittstelle zwischen Klinik, Technik und Grundlagenforschung.
Ich habe selbst erlebt, wie herausfordernd es sein kann, den eigenen Weg zwischen Klinik, Wissenschaft und persönlichen Zielen zu finden. Deshalb ist es mir ein Anliegen, Studierende dabei zu unterstützen, ihren eigenen, realistischen und gleichzeitig mutigen Weg zu finden.
Was ich im Mentoring weitergeben möchte:
- Wie man Klinik und Forschung sinnvoll kombiniert – ohne sich zu verzetteln
- Was bei Bewerbungen für kompetitive Programme, Fellowships oder Forschungsprojekte wirklich zählt
- Wie man aus Ideen echte Projekte macht – und nicht nur eine DA mit ChatGPT schreiben lässt
- Warum gute Mentor:innen, Teamkultur und menschlicher Umgang oft entscheidender sind als CV-Zeilen
- Und ganz ehrlich: wie man ambitionierte Karriereziele mit einem halbwegs gesunden Privatleben vereinbaren kann
Ich möchte einen Raum schaffen, in dem man offen über Ziele, Zweifel, Erwartungen und Möglichkeiten sprechen kann.