
Universitätsklinik für Innere Medizin II, Klinische Abteilung für Angiologie, MedUni Wien
Internistische Fächer
Tätigkeitsbereich: Katheterlabor, Bettenstation, Ultraschall, Ambulanz
Forschungsschwerpunkte: Beckenvenenstenting, Stentverschluss, Venenthrombose
Gruppengröße: 5
Kontakt: moritz.staudacher@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Im Rahmen des Mentoring-Programms ist mir ein ehrlicher, offener und unkomplizierter Umgang besonders wichtig. Ich möchte eine Atmosphäre schaffen, in der Fragen jederzeit willkommen sind und auch Unsicherheiten offen angesprochen werden können.
Ich betreue gerne Diplomarbeiten und biete die Möglichkeit, Famulaturen bei mir zu absolvieren. Dabei lege ich großen Wert auf aktiven Patient:innenkontakt, weil klinisches Arbeiten am besten direkt in der Praxis gelernt wird. Je nach Bedarf nehme ich Studierende mit auf die Ambulanz und auf die Station, um ihnen einen realistischen Einblick in den klinischen Alltag zu ermöglichen und sie schrittweise einzubinden.
Ein besonderes Anliegen ist mir, genau die Anhaltspunkte weiterzugeben, die ich mir selbst im Studium gewünscht hätte – sei es zur Orientierung im klinischen Alltag, zur Karriereplanung oder zu konkreten nächsten Schritten. Gerne unterstütze ich auch bei der Planung von Auslandsaufenthalten und teile meine Erfahrungen (Tanzania, Deutschland, Italien) sowie hilfreiche Kontakte.
Was ich von den Studierenden erwarte
Von den Studierenden erwarte ich vor allem Offenheit, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sowie echtes Interesse an der Medizin – nicht zwingend an der Inneren Medizin. Ebenso wichtig ist mir ein kollegialer Umgang untereinander, der zu einer angenehmen und produktiven Lernatmosphäre beiträgt.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Die ersten Treffen finden in der Gruppe statt, damit alle von gemeinsamen Fragen und Themen profitieren können. Anschließend biete ich je nach Bedarf ein bis mehrere persönliche Treffen an, um individueller auf Anliegen eingehen zu können. Die Gruppentreffen finden zunächst im AKH statt, später gerne auch in informellerem Rahmen, zum Beispiel in einem Cafe.
Was ich sonst noch sagen möchte
Derzeit bin ich als interventioneller Angiologe tätig, habe jedoch ein breites Interesse an der gesamten kardiovaskulären Medizin – insbesondere auch an präventiven Ansätzen – sowie an der Infektiologie und der Sportmedizin.
Mir ist es wichtig, einen ehrlichen Einblick in die Medizin im Krankenhaus und auch in eine mögliche universitäre Laufbahn zu geben. Gleichzeitig vertrete ich bewusst den Anspruch, dass eine erfüllende Tätigkeit in der Medizin mit Lebensqualität vereinbar sein sollte, da nur dies eine gesunde langlebige Karriere in welchem Rahmen auch immer ermöglicht (Universitätsklinik, Primärkrankenhaus, Ordination). Dies versuche ich auch selbst vorzuleben – mit Zeit für Partnerschaft, Freunde und Familie sowie für Ausgleich durch Aktivitäten wie Radfahren, Tennis, Surfen, Kochen, Reisen und Fotografie.