Skip to main content English

Detail

Marlene Hollenstein
Dr Marlene Hollenstein, MSc

Klinisches Institut für Labormedizin, MedUni Wien
Medizinische und chemische Labordiagnostik

Tätigkeitsbereich: Assistenzärztin und PhD-Studentin

Forschungsschwerpunkte: Immunologie

Gruppengröße: 5

Kontakt: marlene.hollenstein@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

Ich bin Assistenzärztin am Klinischen Institut für Labormedizin und absolviere derzeit zusätzlich einen immunologischen PhD. Im Rahmen des Senior-Mentoring-Programms kann ich Studierenden Einblicke in den klinisch-labormedizinischen Alltag, wissenschaftliches Arbeiten und mögliche Karrierewege an der Schnittstelle zwischen Klinik, Diagnostik und Forschung geben.

Gerne unterstütze ich bei Fragen zu Famulaturen, Diplomarbeiten, PhD/Dissertation, wissenschaftlichem Arbeiten, Laboralltag, labormedizinische Basis- und Spezial-Diagnostik und dem Einstieg in die Labormedizin. Diplomarbeiten und Famulaturen sind grundsätzlich möglich. Ein direkter Patientenkontakt besteht in meinem Bereich nicht, dafür können Studierende Einblicke in die Arbeit im Labor sowie, nach Möglichkeit, auch in Nachtdienste bekommen.

Was ich von den Studierenden erwarte

  • Ich freue mich über aktive Fragen, Neugier und Interesse – auch wenn noch wenig Vorwissen vorhanden ist.
  • Mir ist wichtig, dass Studierende keine Scheu haben, auch grundlegende Fragen zu stellen.
  • Eigeninitiative ist besonders hilfreich, wenn es um konkrete Themen wie Diplomarbeit, Famulatur oder wissenschaftliches Arbeiten geht.
  • Ich möchte eine angenehme, unkomplizierte Atmosphäre schaffen, in der ein Austausch auf Augenhöhe möglich ist.
  • Besonders wichtig ist mir Interesse an unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Medizin – insbesondere an der Schnittstelle zwischen klinischer Relevanz, Diagnostik und Forschung.
  • Ich lege mehr Wert auf Neugier und echtes Interesse als auf perfektes Vorwissen.
  • Ich möchte realistische Einblicke in den Berufsalltag der Labormedizin geben.
  • Studierende sollen auch Unsicherheiten, Zweifel oder Fragen zur eigenen beruflichen Orientierung offen ansprechen können.
  • Vertrauliche oder persönliche Themen, die in der Gruppe besprochen werden, sollen auch innerhalb der Gruppe bleiben.
  • Ich möchte verhindern, dass Labormedizin nur als „Befunde abzeichnen“ wahrgenommen wird.
  • Ebenso möchte ich vermeiden, dass Leistungsdruck entsteht oder Studierende das Gefühl haben, schon alles wissen zu müssen.


Zeitliche Vorgaben für Treffen

Treffen sind voraussichtlich vor allem nachmittags ab ca. 16:00 Uhr möglich. Ein erstes Kennenlernen kann gerne im Konferenzraum des Labors stattfinden. Je nach Interesse der Gruppe sind auch Treffen direkt im Labor möglich, um Abläufe und Arbeitsbereiche kennenzulernen.

Weitere Termine und Orte können flexibel nach Verfügbarkeit und den Bedürfnissen der Gruppe vereinbart werden.

Was ich sonst noch sagen möchte

Ich bin Assistenzärztin am Klinischen Institut für Labormedizin und mache derzeit einen immunologischen PhD. Vor dem Medizinstudium habe ich Biologie im Ausland studiert und mich später fachlich zunehmend in Richtung Infektionsmedizin, Immunologie und Labordiagnostik entwickelt. Besonders spannend finde ich die Schnittstelle zwischen klinischer Fragestellung, diagnostischer Präzision und wissenschaftlichem Arbeiten.

In meiner aktuellen Tätigkeit beschäftige ich mich sowohl mit klinischer Labormedizin als auch mit Forschung, unter anderem mit großen Labordatensätzen. Ich möchte Studierenden zeigen, dass Labormedizin deutlich mehr ist als „Befunde abzeichnen“: Sie verbindet analytisches Denken, klinische Relevanz, Qualitätsbewusstsein, Dateninterpretation und Forschung.

Wichtig ist mir, einen realistischen Einblick in den Berufsalltag zu geben und auch zu zeigen, dass Karrierewege in der Medizin nicht immer geradlinig sein müssen. Ich möchte Studierende ermutigen, Fragen zu stellen, Unsicherheiten offen anzusprechen und Medizin auch aus diagnostischer, wissenschaftlicher und datenbasierter Perspektive kennenzulernen.