
Universitätsklinik für Allgemeinchirurgie, Klinische Abteilung für Viszeralchirurgie, MedUni Wien
Chirurgische Fächer
Tätigkeitsbereich: Kolorektalchirurgie
Forschungsschwerpunkte: Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Kolorektale Karzinome, Roboterchirurgie
Gruppengröße: 5
Kontakt: lukas.unger@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Ich bin als Oberarzt in der Abteilung für Allgemein- und Viszeralchirurgie tätig und auf die Kolorektalchirurgie spezialisiert. Neben meiner klinischen Tätigkeit als Co-Leiter der Arbeitsgruppe Kolorektalchirurgie liegt mir die wissenschaftliche Weiterentwicklung des Fachgebiets besonders am Herzen: Ich betreibe translationale Forschung an der Schnittstelle zwischen Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung sowie Outcome-Research zur systematischen Erfassung und Verbesserung von Behandlungsergebnissen.
Als Mentorin/Mentor betreue ich regelmäßig Diplomarbeiten und unterstütze Studierende dabei, eigenständige wissenschaftliche Projekte zu entwickeln – von der Fragestellung über die Datenerhebung bis zur Publikation. Konkrete Projektmöglichkeiten bestehen derzeit unter anderem in den Bereichen Kolon- und Rektumkarzinom, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Peritonealkarzinose sowie Roboterchirurgie.
Gerne gebe ich im Rahmen des Mentorings meine Erfahrungen aus basiswissenschaftlichen und klinischen Auslandsaufenthalten weiter.
Mir ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit wichtig, in der Studierende frühzeitig Verantwortung übernehmen und wissenschaftliches Arbeiten praxisnah erlernen können.
Was ich von den Studierenden erwarte
Mir ist wichtig, dass Studierende mit echtem Interesse und Neugier an das Mentoring herangehen. Das Mentoringprogramm soll vor allem einen authentischen Einblick in den Alltag und die Arbeit eines akademischen Chirurgen ermöglichen – mit allen schönen, aber auch herausfordernden Facetten. Ich verstehe Mentoring als Forum, um gemeinsam über die persönliche Karriereplanung nachzudenken: Welche Wege gibt es in der akademischen Chirurgie, welche Erfahrungen sind hilfreich, und wie lassen sich eigene Interessen und Stärken sinnvoll einbringen?
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Die Treffen werden hauptsächlich an der Klinik stattfinden, wobei je nach Bedarf prinzipiell Flexibilität besteht.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich hoffe meinen Enthusiasmus für akademische Chirurgie weitergeben zu können. Mein Wunsch ist es, dass Studierende nach der gemeinsamen Zeit ein Stück näher daran sind, ihr eigenes Spezialgebiet zu finden, und für sich klarer sehen, in welche Richtung ihre langfristige Laufbahn gehen könnte – ob in der Kolorektalchirurgie oder einem anderen Bereich der Medizin.
Ich würde mich freuen, wenn ich dazu beitragen kann, diesen Weg etwas greifbarer zu machen.