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Detail

Fabian Friedrich
Dr. med. univ. Fabian Friedrich

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinische Abteilung für Sozialpsychiatrie, MedUni Wien
Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Tätigkeitsbereich: Oberarzt, Weiterbildungsassistent, Vorstandsmitglied Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Forschungsschwerpunkte: Sozialpsychiatrie, Sportpsychiatrie, Schizophrenie

Gruppengröße: 5

Kontakt: fabian.friedrich@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

Als Mentor möchte ich Studierenden einen möglichst authentischen Einblick in den klinischen Alltag und die vielfältigen Facetten des ärztlichen Berufs vermitteln. Neben Fragen zur klinischen Tätigkeit und ärztlichen Entscheidungsfindung sprechen wir über Teamarbeit, Shared Decision Making sowie die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Berufsgruppen im Gesundheitswesen. Bei Interesse können auch psychiatrische Themenfelder vertieft thematisiert werden.

Besonders wichtig ist mir aber auch der gemeinsame Austausch über Themen, die im Studium oft nur am Rande behandelt werden: ethische Fragestellungen, die Grenzen medizinischer Möglichkeiten, der Umgang mit Unsicherheit und Krisensituationen sowie die Frage, wie man als Ärztin oder Arzt Verantwortung übernimmt, ohne die eigenen Grenzen aus dem Blick zu verlieren. Die Belastungsgrenzen von Patient:innen und Behandelnden sind dabei ein zentrales Thema, das den klinischen Alltag wesentlich prägt.

Ich freue mich auf neugierige Studierende, die nicht nur fachliche Einblicke gewinnen möchten, sondern sich auch für die menschlichen, ethischen und zwischenmenschlichen Aspekte der Medizin interessieren. Bei Interesse besteht im Anschluss die Möglichkeit, Famulaturen oder das KPJ an unserer Abteilung bzw. Station zu absolvieren.

Was ich von den Studierenden erwarte

Eine erfolgreiche Mentoring-Beziehung lebt vom gegenseitigen Austausch. Ich freue mich über Studierende, die dem Mentoring mit Authentizität, Motivation und Neugier begegnen, eigene Fragen und Interessen einbringen und bereit sind, sich aktiv am gemeinsamen Lernprozess zu beteiligen. Offenheit für unterschiedliche Perspektiven, die Bereitschaft zur Reflexion sowie eine verlässliche Kommunikation sind mir dabei besonders wichtig.

Mentoring verstehe ich nicht als Einbahnstraße, sondern als gemeinsamen Dialog. Daher schätze ich eine aktive Haltung, Eigeninitiative und das Interesse, sich auch mit komplexen oder unbequemen Fragen des ärztlichen Berufs auseinanderzusetzen. Wer neugierig ist, Verantwortung für die eigene Entwicklung übernehmen möchte und einen ehrlichen Einblick in den klinischen Alltag sucht, ist bei mir herzlich willkommen.

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Ich möchte die Frequenz und die Örtlichkeit des Treffens im Sinne einer gemeinsamen Entscheidung festlegen. Sehr gerne können wir uns an der Klinischen Abteilung für Sozialpsychiatrie an der Medizinischen Universität Wien treffen. Prinzipiell bevorzuge ich Treffen auf persönlicher Ebene, alternativ gibt es Möglichkeiten von online-meetings, auch dies kann gemeinsam vereinbart werden.

Was ich sonst noch sagen möchte

Der ärztliche Beruf ist für mich einer der vielfältigsten und spannendsten Berufe überhaupt. Medizin bietet zahlreiche Wege und Entwicklungsmöglichkeiten – in der klinischen Tätigkeit, in Forschung und Lehre, in unterschiedlichen Fachrichtungen und in vielen weiteren Berufsfeldern, national und international. Meine Begeisterung für die Medizin und die vielen Möglichkeiten, die sie eröffnet, möchte ich gerne an Studierende weitergeben und sie dabei unterstützen, ihren eigenen Weg in diesem vielseitigen Berufsfeld zu finden.