
Universitätsklinik für Anästhesie, Allgemeine Intensivmedizin und Schmerztherapie, Klinische Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin, MedUni Wien
Anästhesie und Intensivmedizin
Tätigkeitsbereich: Klinik, Forschung und Lehre
Forschungsschwerpunkte: Geschlechtersensible Medizin
Gruppengröße: 5
Kontakt: helena.schluchter@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Ich biete Studierenden einen regelmäßigen, offenen Austausch zu Fragen rund um das Medizinstudium und den Übergang in den klinischen Alltag. Gerne gebe ich Einblicke in die Anästhesie und Intensivmedizin, in klinische Ausbildungswege in Österreich und Deutschland sowie in die Verbindung von klinischer Tätigkeit, wissenschaftlichem Arbeiten und studentischer Lehre.
Ich kann sowohl zu Auslandssemestern als auch zu klinischen Praktika im Ausland aus eigener Erfahrung berichten (Studium in Deutschland, zwei Semester Erasmus in Frankreich, Famulatur in Australien, KPJ-Tertiale in der Schweiz, Frankreich und Österreich).
Diplomarbeiten sind prinzipiell möglich, abhängig von der konkreten Fragestellung und in der Regel im Rahmen einer Co-Betreuung. Famulaturen können über die offizielle Stelle der Klinischen Abteilung für Allgemeine Anästhesie und Intensivmedizin organisiert werden. Patient:innenkontakt ist im Rahmen von Hospitationen oder (Dauer-)Famulaturen möglich, insbesondere im OP und auf der Intensivstation.
Was ich von den Studierenden erwarte
Von den Studierenden erwarte ich Interesse an einem regelmäßigen, aktiven Austausch sowie die Bereitschaft, das Mentoring gemeinsam mitzugestalten. Dazu gehören eigene Fragen und Themenvorschläge, sowie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit bei vereinbarten Terminen.
Mir sind ein offener, respektvoller und vertraulicher Umgang innerhalb der Gruppe wichtig. Unterschiedliche Interessen, Erfahrungsstände und Perspektiven sollen Platz haben.
Das Mentoring soll keine Pflichtveranstaltung sein, sondern für alle Beteiligten einen echten Mehrwert bieten. Wenn das Interesse nachlässt oder das Mentoring nicht mehr zu den eigenen Bedürfnissen passt, wünsche ich mir eine zeitnahe und offene Rückmeldung, damit die Teilnahme unkompliziert beendet oder angepasst werden kann.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Die Mentoring-Treffen werden auf dem AKH-Gelände stattfinden und etwa 60 bis 90 Minuten dauern. Als Zeitfenster kommen unter der Woche vor allem der Nachmittag (nach 16:00 Uhr) oder nach der Dienstübergabe ab 8:30/9:00 Uhr infrage. Der genaue Termin wird jeweils gemeinsam abgestimmt.
Klinische Hospitationen oder Einblicke in den OP beziehungsweise die Intensivstation werden unabhängig von den regulären Mentoring-Treffen organisiert und gesondert vereinbart.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ein besonderes Interesse gilt für mich der Verbindung von Anästhesiologie und Intensivmedizin mit geschlechtersensibler Medizin und Forschung sowie Fragen der Gleichstellung in der Medizin. Dabei beschäftigt mich sowohl, wie Geschlecht und Diversität in klinischer Versorgung und Forschung besser berücksichtigt werden können, als auch, wie medizinische Karrierewege fairer, transparenter und vielfältiger gestaltet werden können.
Ich freue mich auf das gemeinsame Mentoring, den offenen Austausch und darauf, Studierende auf einem Abschnitt ihres Weges begleiten zu dürfen.