
Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin, Klinische Abteilung für Allgemeine Radiologie und Kinderradiologie, MedUni Wien
Radiologie und Nuklearmedizin
Tätigkeitsbereich: Onkologische und abdominelle Bildgebung
Forschungsschwerpunkte: Chronische Lebererkrankungen, Lebertumore, Onkologie
Gruppengröße: 5
Was ich anbiete
- Einblicke in das Fach Radiologie – klinisch, wissenschaftlich und in der universitären Lehre
- Unterstützung bei Karriereplanung und Entscheidungsfindung (Universitätsklinik, Spital, Ordination, Auslandsaufenthalte, Doktoratsstudium/PhD)
- Unterstützung beim Einstieg in die Radiologie (wissenschaftliche Mitarbeit, Famulaturen, KPJ an der Universitätsklinik)
- Begleitung im klinischen Alltag – von der täglichen Morgenfortbildung bis zum Nachtdienst
- Austausch zu Work-Life-Balance, Vereinbarkeit Karriere und Privatleben, Karrierewege als Frau in der Medizin
Was ich von den Studierenden erwarte
Ich wünsche mir Studierende, die Interesse an patient:innenorientierter Medizin und/oder wissenschaftlichem Arbeiten mitbringen und ihren zukünftigen Beruf mit Neugier, Verantwortungsbewusstsein und einem hohen ethischen Anspruch gestalten möchten.
Radiologische Vorkenntnisse oder ein Interesse an Radiologie sind keine Voraussetzungen an der Teilnahme, Motivation und Lernbereitschaft sind viel wichtiger.
Ich lege Wert auf einen respektvollen, offenen und konstruktiven Umgang miteinander. Gegenseitige Wertschätzung, Verlässlichkeit und Eigeninitiative sind für mich die Grundlage einer erfolgreichen Zusammenarbeit.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Ich bin zeitlich flexibel. Termine werden in Absprache mit allen Mentees vereinbart. Treffen können im AKH oder auch außerhalb stattfinden.
Was ich sonst noch sagen möchte
Eigentlich wollte ich Internistin werden und habe auch mein Doktorat an der Inneren Medizin absolviert. Durch eine eher zufällig gewählte Famulatur an der Universitätsklinik für Radiologie und Nuklearmedizin habe ich dann die Radiologie als „mein“ Fach entdeckt.
Besonders begeistert haben mich die strukturierte Ausbildung, die enge Betreuung während der Facharztausbildung und das kollegiale Miteinander. Als Jungradiolog:in wird man hier nicht einfach ins kalte Wasser geworfen, sondern Schritt für Schritt begleitet. Gleichzeitig fasziniert mich bis heute das unglaublich breite medizinische Spektrum der Radiologie: Man beschäftigt sich täglich mit vielen unterschiedlichen Fachrichtungen und verbindet klinisches Denken mit modernster Bildgebung und innovativer Technologie.
Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz wird häufig darüber diskutiert, ob Radiolog:innen oder Ärzt:innen generell ersetzt werden könnten. Ich sehe das anders: Die Radiologie war schon immer ein Fach, das technologische Entwicklungen früh aufgegriffen und aktiv mitgestaltet hat. KI wird unsere Arbeit verändern und unterstützen, aber nicht den klinischen Kontext, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die ärztliche Verantwortung ersetzen. Umso wichtiger ist es, klinisch relevante Radiologie zu betreiben und neue Technologien als Chance zu nutzen. Genau diese Verbindung aus Medizin, Innovation und kontinuierlicher Weiterentwicklung macht das Fach für mich so spannend.