
Universitätsklinik für Herz- und Thorakale Aortenchirurgie, Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik, MedUni Wien
Life Sciences, Medical Education
Tätigkeitsbereich: Technischer Leiter des Programms für Mechanische Herzunterstützung
Forschungsschwerpunkte: Mechanische Herzunterstützung (Impella, LVAD, TAH); Outcomes Research; Usability Engineering; Quality of Life bei Patient:innen mit mechanischer Herzunterstützung
Gruppengröße: 5
Was ich anbiete
- Wissenschaftliche Arbeiten: Ich biete regelmäßig Möglichkeiten für Diplomarbeiten sowie SSM3-Projektarbeiten in meinem Forschungsbereich an. Wenn Sie Interesse an biomedizinischer Technik in der Herzchirurgie haben, können wir gerne über aktuelle Projekte sprechen.
- Famulaturen: Leider kann ich direkt in meiner Forschungsgruppe keine Famulaturen anbieten.
- Patient:innenkontakt: Ja, im Rahmen von Projekten/Diplomarbeiten bzw. des Mentoringprogramms ist Patient:innenkontakt möglich – sowohl auf der Intensivstation (ICU) und der Normalstation als auch in der Ambulanz. Ich freue mich immer, interessierte Studierende in den klinischen Alltag einzubinden. Es ist absolut möglich, mich auf die Station oder in die Ambulanz zu begleiten. Auch Einblicke in den Operationssaal sind nach Absprache möglich.
- Auslandsaufenthalte: Informationen und Unterstützung bei der Planung von Auslandsaufenthalten sind möglich. Aufgrund meiner internationalen Vernetzung kann ich dir hier wertvolle Tipps geben oder bei der Orientierung helfen.
Was ich von den Studierenden erwarte
- Engagement: Ich erwarte vor allem Neugier und ein hohes Maß an Eigeninitiative. Ich schätze es, wenn Studierende aktiv nachfragen, sich in komplexe Themen einlesen und das Potenzial unseres Fachbereichs voll ausschöpfen möchten.
- Zuverlässigkeit: Von meinen Mentees erwarte ich Verbindlichkeit und eine strukturierte Arbeitsweise. Die Herzchirurgie und biomedizinische Forschung erfordern Präzision – das gilt auch für unsere Zusammenarbeit.
- Motivation: Wer mit Begeisterung an die Sache herangeht, findet bei mir volle Unterstützung.
- Austausch: Von der Gruppe erwarte ich einen offenen, wertschätzenden Wissensaustausch. Niemand weiß alles – wir profitieren davon, wenn jede:r seine individuellen Stärken und Perspektiven in die Diskussion einbringt.
- Oberflächlichkeit: Was ich vermeiden möchte, ist eine oberflächliche Herangehensweise – ich freue mich auf Studierende, die wirklich verstehen wollen, wie wir die mechanische Herzunterstützung von morgen gestalten können. Ich möchte verhindern, dass Studierende bei mir nur "einen Schein sammeln" wollen.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Da ich den Austausch sehr schätze, biete ich eine Mischung aus virtuellen und persönlichen Formaten an, um eine flexible Teilnahme zu ermöglichen:
- Virtuell: Je nach Gruppengröße finden regelmäßige Webex-Calls statt, um aktuelle Fragen zu besprechen oder theoretische Grundlagen zu vertiefen.
- In Person: Wir treffen uns direkt vor Ort im AKH Wien (Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik; und der Universitätsklinik für Herz- und Thorakale Aortenchirurgie). Hier biete ich Einblicke in den klinischen Alltag an, wie etwa bei einer gemeinsamen ICU-Visite, dem Besuch einer LVAD/MCS-Implantation oder einem gemeinsamen Ambulanztag.
- Wissenschaftlicher Austausch: In unseren gemeinsamen Labormeetings besprechen wir konkrete Ideen für Diplomarbeiten oder Studienprojekte. Das ist der ideale Ort, um frühzeitig Forschungsfragen zu klären und gemeinsam an soliden Studiendesigns zu feilen.
Zeitrahmen: Termine werden individuell nach Verfügbarkeit (vorzugsweise in den Randzeiten oder an abgestimmten klinischen Ambulanztagen (Mo und Mi von ca. 8 bis 14 Uhr) koordiniert.
Was ich sonst noch sagen möchte
- Mein Hintergrund: Als technischer Leiter des Programms für mechanische Herzunterstützung (MCS) arbeite ich als Biomedical Engineer an der Schnittstelle zwischen Technik und Medizin. Nach meinem PhD-Studium an der MedUni Wien und meiner Habilitation im Bereich der biomedizinischen Forschung trage ich aktiv zu klinischen Studie bei und verantworte auch die technische Betreuung unserer MCS Patient:innen.
- Was ich Ihnen als Mentor weitergeben möchte: Mein Ziel ist es, Ihnen ein tiefes Verständnis für die Synergie zwischen technischer Innovation und klinischer Praxis zu vermitteln. Ich möchte Ihnen zeigen, wie biomedizinische Technik die moderne Herzchirurgie und Intensivmedizin prägt.
Ich unterstütze Sie dabei, wissenschaftliche Fragestellungen von der ersten Idee bis zum fundierten Studiendesign zu entwickeln. Durch meine Erfahrung an der MedUni Wien begleite ich Sie gerne dabei, ein kritisches Auge für technologische Lösungen zu entwickeln, die einen echten Mehrwert in der Patient:innenversorgung schaffen.