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Detail

Sebastian Simon
Dr. Sebastian Simon, LLM

Orthopädisches Spital Speising
Orthopädie und Unfallchirurgie

Tätigkeitsbereich: Abteilung für Endoprothetik & Gelenkserhaltende Chirugie, Michael Ogon Forschungslabor

Forschungsschwerpunkte: Periprothetische Infektionen, Infektdiagnostik, AI basierte Röntgenbildvermessungen, direkt vorderer Zugang in der Hüftendoprothetik

Gruppengröße: 5

Kontakt: sebastian.simon@oss.at

Was ich anbiete

Als Assistenzarzt am orthopädischen Spital Speising biete ich engagierten Medizinstudierenden die Möglichkeit, die Welt der Orthopädie praxisnah und vielseitig kennenzulernen. Mein Ziel ist es, Studierende individuell auf ihrem Weg zu begleiten — unabhängig davon, ob sie bereits eine orthopädische Laufbahn planen oder erste Orientierung im Fachgebiet suchen.

Mentoring-Schwerpunkte

Die Inhalte und Schwerpunkte unseres Mentorings gestalten sich flexibel und individuell nach den Interessen und Zielen der Studierenden. Mögliche Themen und Aktivitäten umfassen:

  • Ambulante Versorgung: Begleitung in der orthopädischen Ambulanz mit Fokus auf Diagnose, konservative Therapien und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
  • OPs: Teilnahme an OP-Tagen in kleinen Gruppen mit Möglichkeit zur aktiven Beobachtung und Diskussion von Eingriffstechniken.
  • Forschung & Wissenschaft: Einblick in das Michael-Ogon-Forschungslabor, Teilnahme an Projekten und Förderung wissenschaftlichen Arbeitens.
  • Wet-Lab-Kurse (optional): Praktische Übungen an Modellen und Präparaten zur Vertiefung operativer Fertigkeiten.
  • Kongresse & Fortbildungen (optional): Unterstützung und Motivation zur Teilnahme an Kongressen sowie Fachfortbildungen.

Individuelle Betreuung

Ich biete:

  • Flexible Gestaltung der Treffen: Je nach Interesse können Treffen in der im Spital, auswärts oder online organisiert werden.
  • Direkte Unterstützung bei Famulaturen: Vermittlung und Betreuung von Famulaturen mit strukturierter Integration in den klinischen Alltag.
  • Betreuung von Diplomarbeiten: Begleitung bei der Themenfindung, Planung und Umsetzung wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich der Orthopädie.

Was ich von den Studierenden erwarte

Das Mentoring-Programm richtet sich an motivierte Medizinstudierende, die bereit sind, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für ihre persönliche und fachliche Weiterentwicklung zu übernehmen. Von den Teilnehmenden werden folgende Punkte erwartet:

Engagement und Eigeninitiative

  • Aktive Teilnahme an den angebotenen Aktivitäten, wie Ambulanz-, OP- oder Forschungstagen.
  • Interesse an einer kontinuierlichen Auseinandersetzung mit dem Fach Orthopädie.

Verlässlichkeit und Professionalität

  • Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und respektvoller Umgang mit Patient:innen, Kolleg:innen und Mentor:innen.
  • Einhaltung von organisatorischen Absprachen (z. B. Teilnahme an geplanten Terminen, rechtzeitige Mitteilung bei Verhinderung).
  • Sorgfältige Beachtung von Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, insbesondere im OP und im Labor.

Wissenschaftliches Interesse

  • Bei Teilnahme an Forschungsprojekten oder Diplomarbeiten: Bereitschaft zur strukturierten und methodisch sauberen Bearbeitung wissenschaftlicher Fragestellungen.
  • Eigeninitiative bei der Erarbeitung und Umsetzung kleiner Teilprojekte.

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Die Treffen im Rahmen des Mentorings werden individuell auf jede Gruppe abgestimmt und orientieren sich an den Interessen sowie den zeitlichen Möglichkeiten der Teilnehmenden. Ziel ist es, ein nachhaltiges und persönliches Mentoring-Erlebnis zu schaffen.

  • Anzahl der Treffen: Jede Gruppe nimmt an mindestens sechs Treffen teil. Diese dienen dem Aufbau eines kontinuierlichen Austauschs und der gezielten fachlichen wie persönlichen Weiterentwicklung.
  • Formate: Die Treffen finden primär in Präsenz statt – entweder direkt im orthopädischen Spital Speising oder bei informellen Gelegenheiten auch woanders ;). Ergänzend können auch virtuelle Treffen organisiert werden, um flexibel auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen oder spezifische Inhalte zu vermitteln.
  • Teilnahmeflexibilität: Nicht alle Treffen müssen von der gesamten Gruppe besucht werden. Es besteht ausdrücklich die Möglichkeit, dass einzelne Treffen in kleineren Gruppen stattfinden, um auf spezifische Interessen oder Lernziele einzugehen.
  • Zeitliche Rahmenbedingungen: Die Treffen werden mit Rücksicht auf den universitären Kalender und die individuellen Verpflichtungen der Studierenden terminiert. Dennoch wird eine regelmäßige Teilnahme über einen definierten Zeitraum erwartet, um Kontinuität und den Aufbau eines vertrauensvollen Mentorings sicherzustellen.
  • Planung: Die Termine werden frühzeitig gemeinsam festgelegt, um eine verbindliche Teilnahme und eine gute Vereinbarkeit mit Studium und ggf. klinischen oder wissenschaftlichen Tätigkeiten zu gewährleisten.

Was ich sonst noch sagen möchte

Zu meiner Person

Ich befinde mich derzeit im letzten Ausbildungsjahr zum Facharzt für Orthopädie und Traumatologie am orthopädischen Spital Speising. Der Schwerpunkt meiner klinischen Tätigkeit liegt auf der endoprothetischen Abteilung, wo ich vor allem in der Primär- und Revisionsendoprothetik des Hüft- und Kniegelenks aktiv bin. Diese praktische Erfahrung verbindet sich nahtlos mit meinen wissenschaftlichen Interessen und Aktivitäten.

Neben meiner klinischen Arbeit bin ich als Researcher i am Michael Ogon Forschungslabor tätig (Orthopädisches Spital Speising – Forschung in Speising). Ich freue mich, Studierenden nicht nur Einblicke in den Klinikalltag, sondern auch in Forschung und wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen und sie gegebenenfalls hinsichtlich eines zukünftigen PhD-Wegs zu beraten.

Forschungsschwerpunkte

Im Rahmen meiner Forschung widme ich mich aktuell insbesondere folgenden Themen:

  • Periprothetische Infektionen und deren Diagnostik (inklusive mikrobiologischer Verfahren sowie neuer Methoden wie mRNA-Analysen, Next Generation Sequencing und Multiplex-PCR).
  • Minimalinvasiver vorderer Zugang zur Hüfte und dessen klinische sowie wissenschaftliche Evaluierung.
  • Revisionsendoprothetik mit einem Fokus auf komplexe Fälle und individuelle Lösungen.
  • Auswertung und Analyse von Röntgenbildern mit KI-gestützten Tools (AI-Tools) zur Verbesserung diagnostischer und therapeutischer Entscheidungen.

Ich hoffe, euer Interesse geweckt zu haben und freue mich auf den Austausch mit engagierten und neugierigen Kolleginnen und Kollegen.