
Klinik Hietzing, Abteilung für Neurologie
Neurologie
Tätigkeitsbereich: Oberarzt, KPJ-Fachkoordinator
Forschungsschwerpunkte: Epileptologie, Klinische Neurophysiologie, Neue Technologien und Devices wie Wearables
Gruppengröße: 5
Kontakt: clemens.a.lang@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Im Rahmen meines Mentorings möchte ich den Schwerpunkt auf klinisches Denken und Arbeiten legen, insbesondere in meinem Spezialgebiet, der Epileptologie. An unserem tertiären Epilepsiezentrum bin ich in der Epilepsy Monitoring Unit (EMU) tätig und befasse mich dort mit der vertieften und spezialisierten Abklärung von Epilepsiepatient:innen.
Folgende Punkte möchte und kann ich vermitteln:
- Einblicke in den klinischen Alltag der gemessen an der Bettenzahl größten neurologischen Abteilung in Wien
- Möglichkeit zum Shadowing in der Epilepsy Monitoring Unit, in der Epilepsie-Spezialambulanz oder auf der allgemeinen neurologischen Station
- Vertiefung der Kenntnisse zur Klassifikation epileptischer Anfälle, zu Therapiemöglichkeiten bei Epilepsie sowie Einblicke in die automatisierte EEG-Analyse
- Betreuung von Diplomarbeiten im Bereich Epileptologie, je nach Auslastung und Interesse
- Diskussion und Vorstellung spannender klinischer Fälle
- Patient:innenkommunikation und Gesprächsführung
- Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens
- Austausch zu Themen wie „Work-Life-Balance“ und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Was ich von den Studierenden erwarte
- Zuverlässigkeit
- Interesse am Fach Neurologie
- Interesse am wissenschaftlichen Denken und Arbeiten
- Aktive Mitgestaltung der Treffen
- Begeisterungsfähigkeit
Zeitliche Vorgaben für Treffen
- Ca. 1x monatlich nach vorheriger Terminvereinbarung.
Örtlich bin ich flexibel, wobei ich denke, dass auch Treffen in Präsenz an der Abteilung stattfinden sollten, da diese den größten Benefit für Mentees durch konkrete Einblicke in die klinische Arbeit haben.
Was ich sonst noch sagen möchte
Die klinische Arbeit sowie die differentialdiagnostische Abklärung von Patient:innen im gesamten Spektrum der Neurologie bereiten mir große Freude. Diese Begeisterung möchte ich auch angehenden Ärzt:innen vermitteln – unabhängig davon, für welches Fachgebiet sie sich später entscheiden. Während meiner prägraduellen Ausbildung konnte ich zudem Einblicke in verschiedene Gesundheitssysteme, unter anderem in der Schweiz und in Australien, gewinnen.
Seit 2018 bin ich sowohl klinisch als auch wissenschaftlich an unserer Abteilung tätig und übernehme Nachtdienste in unterschiedlichen Funktionen (Oberarzt-, Schlaganfall- und Konsiliardienst). Diese vielseitige Tätigkeit ermöglicht es mir, das gesamte spannende Feld der Neurologie praxisnah zu vermitteln.
Mein beruflicher Werdegang wurde maßgeblich durch Mentor:innen und Kolleg:innen geprägt. Dieses Wissen und die damit verbundenen Erfahrungen möchte ich nun an Studierende weitergeben – insbesondere zu Themen wie Karriereplanung sowie den Vor- und Nachteilen verschiedener Dienstmodelle, auch im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Ich freue mich auf ein Kennenlernen!