
Universitätsklinik für Herz- und Thorakale Aortenchirurgie, MedUni Wien
Chirurgische Fächer
Tätigkeitsbereich: Assistenzprofessorin
Forschungsschwerpunkte: Aortenerkrankungen
Gruppengröße: 5
Kontakt: julia.dumfarth@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Ich biete unterschiedliche Themen zur Erstellung von Diplomarbeiten an, die sich mit verschiedenen Themen der Aortenmedizin und -therapie beschäftigen. An unserer Klinik ist auch ein Famulatur und somit ein Kennenlernen des klinischen Alltags möglich. Dies bietet nicht nur den direkten Kontakt mit Patient:innen im Operationssaal, sonder auch Einblicke in die perioperativen Abläufe, aber auch ambulanten (Nach-)Betreuungen von Patient:innen. Als akademische Chirurgin teile ich gerne meine Erfahrung im Bereich der klinisch akademischen Forschung, meine Einblicke in andere Systeme im Ausland, aber auch das Mitwirken in internationalen Gesellschaften.
Was ich von den Studierenden erwarte
Ich erwarte eine bestimmte Eigeninitiative in der Formulierung von Zielen des Mentoringprogrammes. Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam zu definieren, wo die Schwerpunkte liegen sollen und können und diese dann strukturiert abzuarbeiten. Hierfür sehe ich es als notwendigen Schritt zu definieren, in welcher Intensität die Treffen stattfinden sollen. Aufgrund des klinischen Alltags sind Terminverschiebungen oder Termine außerhalb der Routinearbeitszeit manchmal nötig.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Die Zeiten und Intensitäten sollten individuell gewählt werden. Es muss nicht unbedingt im AKH sein, manchmal sind Treffen außerhalb der Krankenhausräumlichkeiten in einer angenehmeren Atmosphäre und werden nicht durch Anrufen und Piepser gestört.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich möchte für all jene eine Mentorin sein, die gerne Einblicke in den Alltag einer Chirurgin, aber auch in die Facetten der Herzchirurgie und Wissenschaft bekommen möchten. Durch meine Karriere mit Ausbildung an zwei verschiedenen Standorten und einen wissenschaftlichen Aufenthalt in den USA kenne ich die positiven, aber auch negativen Seiten des manchmal starr wirkenden österreichischen Ausbildungssystems. Ein Austausch über die Möglichkeiten in der Wissenschaft und internationalen Gesellschaften gehören zu meinen Mentoringerfahrungen dazu. Im Rahmen des Mentoringprogrammes möchte ich eine kritische Auseinandersetzung mit den Eckpunkten der akademischen chirurgischen Karriere bewirken.