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Detail

Wolfgang Weihs
Dr. Wolfgang Weihs

Universitätsklinik für Notfallmedizin, MedUni Wien
Notfallmedizin

Tätigkeitsbereich: Experimentelle Reanimationsforschung, Tierexperimentelle Forschung

Forschungsschwerpunkte: Reanimationsmethoden und Therapien

Gruppengröße: 5

Kontakt: wolfgang.weihs@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

  • Aufbau einer Gruppe, die sich gegenseitig stützt und durch den studentischen Alltag leitet
  • Einblick in den Alltag der experimentellen Reanimations- Forschung an Tiermodellen.
  • Einblicke in die Bereiche unserer Kooperationspartner, wie Pathohistologie, Biochemie usw.
  • Mitwirkung an Forschungsprojekten
  • Möglichkeit der Diplomarbeitsbetreuung bei weiterführendem Interesse

Was ich von den Studierenden erwarte

  • Interesse für das Fach Notfallmedizin/Reanimationswissenschaften
  • Regelmäßige Beteiligung an den Treffen
  • Keine fachlichen Vorkenntnisse notwendig

Zeitliche Vorgaben für Treffen

  • Flexible Zeiteinteilung mit der Gruppe
  • Nachmittags oder abends
  • Erstes Treffen flexibel wählbar in Absprache mit den Studierenden
  • Mitarbeiten an den experimentellen Modellen im Labor möglich

Was ich sonst noch sagen möchte

Ich bin seit 2003 an der Universitätsklinik für Notfallmedizin im Bereich experimentelle Reanimationsforschung tätig. Als studierter Veterinärmediziner betreue ich unsere experimentellen Modelle zur Erforschung neuer oder verbesserter Reanimationsstrategien und therapeutischer Ansätze zur Verminderung der Schäden durch die globale Ischämie in Folge von Herzstillständen und deren Reanimation. Wir beschäftigten uns ausführlich mit konventionellen Reanimationsmethoden und den intensivmedizinischen Problemen nach Wiedererlangen des Kreislaufes. Weiters befassten wir uns mit therapeutischer Hypothermie und vielen Oberflächenkühlmethoden, deren Einleitung und Wirkung auf Nervengewebe und andere Organsysteme. Wir erforschten und entwickelten den kardiopulmonalen Bypass im Einsatz in der Wiederbelebung und andere zukunftsweisende invasive Reanimationsmethoden weiter, ebenso Katheter und andere medizintechnische Ansätze zu deren Anwendung.

Diese Arbeit war überhaupt  erst möglich und erfolgreich, weil wir immer eine größere Anzahl studentischer Mitarbeiter/-innen im Team hatten, die uns in unseren fordernden Modellen in Nachtdiensten, aber auch in der experimentellen Arbeit unterstützten. Ich selbst gelangte ebenfalls auf diesem Weg ins Team und an die Medizinische Universität Wien, so wie viele unserer ehemaligen Studenten/-innen, die für die Facharztausbildung zurück an die Klinik kommen.

Mir persönlich hat dieses Zusammenarbeiten mit jungen ambitionierten Menschen immer große Freude bereitet. Im Mentoring-Programm sehe ich die Möglichkeit eine soziale Einheit aufzubauen. Diese Einheit könnte aus Interessenten/-innen an unserer wissenschaftlichen, spannenden experimentellen Arbeit, aber auch aus Studierenden bestehen, die an anderen Fachgebieten interessiert sind. Die Gruppe kann Euch Rückhalt in den Anforderungen des Studiums, eine Rückzugsmöglichkeit bei auftretenden Problemen und hoffentlich auch besonders Teamgeist, Spaß und Unterhaltung bieten.

Ich selbst habe freilich nicht an dieser Universität studiert, für spezifisch-praktische Probleme das Humanmedizin Studium betreffend bin ich aber doch soweit gut vernetzt, dass sich dafür AnsprechpartnerInnen finden lassen. Das gilt freilich auch für die klinischen Belange der Klinik für Notfallmedizin.
Als geborener Wiener kenne ich die Stadt und ihr kulturelles Angebot sehr gut. Es würde mir Freude machen, auch in diesem Bereich interessierten, jungen Menschen die fast grenzenlosen Möglichkeiten dieser Stadt zu eröffnen.