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Detail

Daniel Smolen
Dr. med. univ. Daniel Smolen

Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, MedUni Wien
Orthopädie und Unfallchirurgie

Tätigkeitsbereich: Orthopädie, Traumatologie, Sportmedizin, Manuelle Medizin, interventionelle Schmerzmedizin, Versicherungsmedizin

Gruppengröße: 5

Kontakt: smolen@hin.ch

Was ich anbiete

Ich biete allen Medizinstudenten/-innen gerne an, meine bisherigen Erfahrungen offen zu teilen. Der offene und ehrliche Austausch von Erfahrungen jedweder Art ist in der Medizin in meinen Augen essentiell, um voneinander und miteinander zu lernen und für die Patienten/-innen die Applikation des Standards zu gewährleisten und dessen Weiterentwicklung voranzutreiben.


Zu meiner Person:

Nach meiner Facharztausbildung in Österreich (AUVA/St. Vincent) hat sich mein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt seit über acht Jahren in die Schweiz verlagert.

Ich habe hier über viele Jahre sowohl angestellt als auch selbstständig als Orthopäde, Traumatologe und interventioneller Schmerztherapeut gearbeitet. Während mein chirurgisches Spezialgebiet die Schulter- und Ellenbogenchirurgie ist, habe ich ebenso ein breites konservatives Spektrum in einer interdisziplinären Gruppenpraxis, wo unter einem Dach Medizin, Osteopathie und Physiotherapie sowie weitere komplementäre und assoziierte Gebiete angeboten werden, angeboten. Ich besitze Zusatzausbildungen in Sportmedizin (Diploms des Internationalen Olympischen Kommittees), Ultraschall des Bewegungsapparates, manueller Medizin, interventioneller Schmerztherapie und bin medizinischer Sachverständiger und Gutachter.


Seit Juni 2025 habe ich mich aus der klinischen Praxis zurückgezogen. Ich bin seit Juni 2025 Wissenschaftlicher Leiter der Suva (dem schweizer Pendant zur AUVA) und leite ebenso die Fachstelle für medizinische Leistungen und Technologien der Zentralstelle für Medizinaltarife. Dies beinhaltet vor allem die Grundlagen für medizinpolitische Entscheidungen im Gesundheitssystem zu schaffen.


In meiner Laufbahn habe ich daher sowohl konservative, als auch chirurgische Arbeit geleistet; ich habe sowohl klinische als auch wissenschaftliche Erfahrung gesammelt; ich habe die Medizin aus Sicht des Behandlers und aus Sicht des Versicherers kennengelernt und somit insgesamt eine breite praktische und theoretische Palette an Erfahrungen, die ich gerne mit jeder und jedem von euch teilen möchte.

Was ich von den Studierenden erwarte

Im Laufe meines Lebens habe ich erfahren, dass Erwartungen oft etwas sehr Trügerisches sein können. Ich erwarte mir daher Alles und Nichts. Ich bin mir sicher, jede/r Einzelne, der/die einen Weg in der Medizin anstrebt sich der ewig währenden Verantwortung bewusst ist, oder diese zumindest antizipiert. Die allgegenwärtige ethische Verantwortung, die Verantwortung sich stetig fortzubilden, Verantwortung den PatientInnen gegenüber und, ebenso wichtig, Verantwortung gegenüber einem Selbst, der eigenen Gesundheit und dem eigenen individuellen Ausgleich. Ohne Letzteres sind Erstere nicht möglich.

Ich denke es ist wichtig eine Passion zu unserem Beruf zu haben, da er den größten Teil unseres Lebens einnimmt oder meist einnehmen wird. Ich denke außerdem, dass es genau diese Passion ist, auf deren Ebene man sich verbinden kann, um eigene Schritte zu setzen, voneinander zu lernen und sogar zu profitieren, Ideen zu generieren und gemeinsam die Medizin im Kleinen und im Großen weiterzuentwickeln und zu erforschen.

Ich setze voraus, dass alle Beteiligten einen offenen, ehrlichen und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Weiters braucht es von Seiten meiner zukünftigen Mentees eine gewisse zeitliche Flexibilität und die Bereitschaft die Treffen abends, meist per Videokonferenz, Live-Treffen nur an seltenen Wochenenden, abzuhalten.

Sporadisch werde ich euch zu Gedankenexperimenten anregen. Wenngleich obiges gültig bleibt, so ist eine aktive Mitarbeit durchaus geschätzt.

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Tendenziell am Abend. Online.

Was ich sonst noch sagen möchte

Ich habe während meiner Ausbildung drei Jahre am UKH Meidling unter Prof. Christian Fialka gearbeitet und zweieinhalb Jahre an der Orthopädie der Barmherzigen Schwestern unter Prim. Werner Anderl. Sechs Monate meiner Ausbildung bestanden aus einem Fellowship bei Dr. Jan Leuzinger in der Schweiz. Ich war und bin weiterhin aktiv in mehreren Gesellschaften tätig und war regelmäßig als Vortragender auf Kongressen.
In unserem Studium und Beruf sind wir jeden Tag mit Situationen, Aufgaben und Herausforderungen konfrontiert. Diese können das unmittelbare berufliche Umfeld betreffen, und manchmal auch persönliche Grenzen aufweisen. Medizin ist ein stetiger Weg. Er bleibt aber Teil eures Weges. Im Zuge meiner eigenen Ausbildung habe ich mich stets an Team-Player gehalten, da ich glaube, dass die oben erwähnten Aufgaben oft nur als Gemeinschaft bewältigt werden können. Mir war es daher immer ein Anliegen, mein erlangtes Wissen weiterzugeben. Unabhängig davon „wie viel“ ich weiß. Es gibt, besonders in der Medizin, immer „mehr“ Wissen und auch anderes Wissen oder andere Blickwinkel. Es gibt daher keine Fragen, die nicht gestellt werden sollen, sofern man sich auch einer ehrlichen Antwort aussetzen will. Es gibt keine Ideen, die nicht präsentabel sind, solange man sich auch mit der eventuellen Unmöglichkeit ihrer Erfüllung abfinden kann. Ich glaube durch diese Offenheit wird Fortschritt erleichtert. 
Mir ist es wichtig auf Augenhöhe zu kommunizieren, da ich diesen Ethos sowohl in meinem interdisziplinären beruflichen Alltag als auch meinem Privatleben stets in mir trage. Mir ist es auch wichtig festzuhalten, dass ich das Mentoring-Programm als ein Geben und Nehmen in beide Richtungen sehe. Nur ein Narr würde glauben, vom vermeintlichen Narren nichts lernen zu können. Ich freue mich daher schon sehr über den gemeinsamen Input und Output.