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Detail

Johannes Bigenzahn
Dr. med. univ. Johannes Bigenzahn, PhD

Klinisches Institut für Labormedizin, MedUni Wien
Medizinische und chemische Labordiagnostik

Tätigkeitsbereich: Assistenzarzt Labormedizin, translationale Forschung und Grundlagenforschung

Forschungsschwerpunkte: Hämato-Onkologie, zelluläre Signaltransduktion, molekulare Diagnostik, neue Therapieansätze, Präzisionsmedizin

Gruppengröße: 5

Kontakt: johannes.bigenzahn@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

Ich habe im Laufe meines Medizinstudiums an der MedUni Wien ein großes Interesse an translationaler Grundlagenforschung entwickelt und im Anschluss an mein Studium einen PhD am CeMM (Center for Molecular Medicine of the Austrian Academy of Sciences) im Bereich Hämatoonkologie und molekulare Signaltransduktion absolviert.

Seit 2019 bin ich als Assistenzarzt tätig und absolviere die Facharztausbildung Labormedizin am Klinischen Institut für Labormedizin im AKH. Darüberhinaus arbeite ich weiterhin im Bereich translationale Grundlagenforschung mit einem besonderen Fokus auf neue zielgerichtete Therapien sowie damit verbundene Resistenzmechanismen und deren genetische Diagnostik im Bereich Hämato-Onkologie. Zu diesem Thema habe ich auch rezent einen Auslandsaufenthalt am Leiden University Medical Center in den Niederlanden absolviert.

Das langfristige Ziel meiner Forschung ist es Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung in der Klinik umzusetzen und so eventuell in Zukunft neue Therapiemöglichkeiten oder eine verbesserte Diagnostik für Patienten/-innen im Sinne der personalisierten Präzisionsmedizin zu ermöglichen. 

Im Bezug auf das Mentoring kann ich auf Grund meiner bisherigen Erfahrungen vor allem gute Einblicke vermitteln für Studierende, die ein großes Interesse an einer Laufbahn als Clinician-Scientist haben. Das beinhaltet sowohl die Absolvierung einer Facharztausbildung als auch ein ausgeprägtes Forschungsinteresse im Bereich der translationalen Forschung (z.B. laborbasierte translationale Grundlagenforschung, molekulare Diagnostik, etc.) liegen.

Informationen zum Thema „Auslandsaufenthalt“ sowohl während des Medizinstudiums als auch im Rahmen der Facharztausbildung können ebenfalls gerne besprochen werden. Für Famulaturen in Amerika oder Australien sowie einem möglichen Auslandssemester in Japan kann ich basierend auf meiner persönlichen Erfahrungen ebenso Tipps geben.


Folgende Themen plane ich im Rahmen der Mentoring Gruppe zu thematisieren. Diese können allerdings je nach Gruppe flexibel erweitert und/oder geändert werden können und ich freue mich hier über jeden Input. 


  • Einblicke und Erfahrungen aus dem Forschungsalltag generell und dem Arbeiten in einem Forschungslabor (Forschungsthemen und „Hot Topics“ wie z.B. CRISPR, Gentherapie, Immuntherapie, neue technologische Entwicklungen, …)
  • Einblicke und Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und der ärztlichen Ausbildung (z.B. Ablauf Basisausbildung, Facharztausbildung, etc.)
  • Wie kann ich im Alltag Forschung und Klinik kombinieren?
  • Wie organisiere ich mein Studium und die Diplomarbeit? 
  • Wie finde ich heraus, was ich nach dem Studium machen will?
  • Soll ich einen PhD machen? Welcher PhD (N790, N094, …) ist der richtige für mich?
  • Wie plane und organisiere ich einen wissenschaftlichen und/oder klinischen Auslandsaufenthalt 
  • Laborbesuch und Überblick bzw. Einblicke in die translationale Krebsforschung

Für motivierte Studierende, die gerne bereit sind für einen tieferen Einblick in die Forschung etwas mehr Zeit zu investieren, stehen immer wieder spannende Diplomarbeitsthemen zur Verfügung. Dies sollte aber nicht das primäre Ziel der Mentoring-Gruppe sein. 

Was ich von den Studierenden erwarte

Ich freue mich auf interessierte und motivierte Studierende, die sich aktiv in die Mentoring-Gruppe einbringen und an der Diskussion beteiligen sowie die Themenschwerpunkte aktiv mitgestalten. Fachspezifische (Vor-)Kenntnisse sind hingegen nicht erforderlich.

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Die Treffen sind zeitlich flexibel und werden je nach Möglichkeit der Gruppe ca. 1x/Monat stattfinden.

Was ich sonst noch sagen möchte

Die Arbeit sowohl in der Klinik als auch in der Forschung lebt von interdisziplinärem Teamwork der verschiedenen Fachdisziplinen. Ich möchte Studierenden hier einen Einblick in den klinischen und insbesondere wissenschaftlichen Alltag bieten, um vor allem bei ihrer Entscheidung über ihre berufliche Zukunft und auch eine mögliche weitere universitäre Laufbahn helfen zu können. 


Ich würde mich sehr freuen, wenn es gelingt durch das Mentoring Studierenden ihren beruflichen Weg und diesbezügliche Entscheidungen zu erleichtern. Nicht zuletzt aus meinen eigenen Erfahrungen (Studium, PhD, Postdoc, Facharztausbildung) ist mir bewusst, dass nicht immer der direkteste Weg zum Ziel führt. Gerade hier kann der Erfahrungsaustausch im Rahmen des Mentoring-Programms eine hoffentlich wertvolle Hilfestellung leisten.