
Universitätsklinik für Innere Medizin III, MedUni Wien
Immunologie, Internistische Fächer
Tätigkeitsbereich: Assistenzarzt, klinische Forschung
Forschungsschwerpunkte: Rheumatoide Arthritis, Psoriasisarthritis
Gruppengröße: 6
Was ich anbiete
Als Facharzt für Rheumatologie habe ich meinen Mentees in den letzten Jahren angeboten, mich im klinischen Alltag in unserer Ambulanz und Bettenstation zu begleiten um die Betreuung von Patient:innen mit rheumatischen Erkrankungen näher kennenzulernen und in unseren Alltag hineinzuschnuppern.
Da ich jedoch derzeit einen wissenschaftlichen Forschungsaufenthalt an der Stanford University in den USA absolviere, werden die kommenden Treffen vorerst nur virtuell abgehalten. Dabei werden wir uns über die Forschungslandschaft, klinische Themen, Karriereplanung oder auch ganz freien Themen widmen.
Was ich von den Studierenden erwarte
Erwartet wird ein grundsätzliches Interesse an der Inneren Medizin und die Rheumatologie. Ein Vorwissen in unserem Fachgebiet ist zwar erwünscht, aber ist nicht notwendig und kann um Laufe der Zeit erworben werden.
Neben der notwendigen Motivation und Neugier für die zukünftige klinische und/oder wissenschaftliche Tätigkeit schätze ich einen freundlichen und wertschätzenden Umgang und Pünktlichkeit bzw. rechtzeitige Absagen bei Verhinderung.
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Die Termine werden üblicherweise per Umfrage ausgesandt und der Termin mit den meisten Verfügbarkeiten gewählt.
Aufgrund der Zeitverschiebung werden die Meetings meist zwischen 18 und 19 Uhr CEST stattfinden.
Was ich sonst noch sagen möchte
Die Begeisterung für die Rheumatologie hat mich schon mitten im Medizinstudium gepackt. Die Faszination für systemische Autoimmunerkrankungen, den diagnostischen Prozess und die komplexen immunologischen Zusammenhänge, wie auch die heterogenen Krankheitsbilder ist und bleibt steter Begleiter im Alltag. Die Kombination von klinischer Urteilsfähigkeit, theoretischem Wissen, vielfältiger Diagnostik, interdisziplinärer Zusammenarbeit aber auch der Möglichkeit Patient:innen gezielte Therapien anbieten zu können stellen für mich die wesentlichsten Merkmale und gleichzeitig auch Herausforderungen unseres Faches dar. Die Rheumatologie, so theoretisch sie vielleicht "von außen" wirkt, bleibt wenn man sie nur aus dem Lehrbuch kennt, wohl oft ein Mysterium. Daher würde ich mich freuen jungen Kolleg:innen einen Einblick in unsere klinische Tätigkeit gewähren zu können.
Gleichzeitig hat mich die wissenschaftliche Mitarbeit an unserer Abteilung schon früh geprägt. Nach Abschluss des Medizinstudiums war ich ca. 1.5 Jahre Vollzeit wissenschaftlich tätig, um danach meine Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie zu beginnen. Das Doktoratsstudium habe ich im Jahr 2023 abgeschlossen. Mein Forschungsschwerpunkt bewegt sich vor allem im Bereich der rheumatoiden Arthritis und der Psoriasisarthritis mit Fokus auf klinische Studien und Einflussfaktoren auf Studienergebnisse. Dabei habe ich in den letzten Jahren sowohl mit klinischen Daten von randomisierten Studien, als auch Registerdaten gearbeitet. Zudem liegt mein Fokus auch auf der (Meta-)Analyse von publizierten klinischen Studiendaten. Weiters konnte ich in mehreren internationalen Taskforces der EULAR im Laufe der letzten Jahre mitwirken, war als Fellow mehrfach bei der Weiterentwicklung der Behandlungsempfehlungen zur rheumatoiden Arthritis und Psoriasisarthritis beteiligt und bin derzeit EULAR Methodologist in-Training.
Derzeit befinde ich mich im Rahmen meines Postdoctoral fellowships in den USA an der Division of Immunology and Rheumatology und beschäftige mich mit der Phänotypisierung der rheumatoiden Arthritis mittels Machine Learning.