
Universitätsklinik für Radioonkologie, MedUni Wien
Strahlentherapie und Radioonkologie
Tätigkeitsbereich: Protonen- und Ionentherapie
Forschungsschwerpunkte: Entwicklung neuer Behandlungsarten
Gruppengröße: 5
Kontakt: hermann.fuchs@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Als Physiker mit Forschungsschwerpunkt in der Radioonkologie biete ich einen guten Einblick in die angewandte, interdisziplinäre Grundlagenforschung. Mein Forschungsgebiet liegt in der Hochpräzisionstherapie mittels Ionenstrahlen. Der Großteil meiner Forschung findet bei MedAustron statt. MedAustron ist Österreichs einziges Zentrum für Ionentherapie, eine Anlage, die es in dieser Form weltweit nur ein paar Mal gibt. Aktuell untersuchen wir die Möglichkeit MR-gestützte Bildgebung in Echtzeit mit der Protonen und Ionentherapie zu verbinden um eine noch zielgerichtetere Therapie durchführen zu können.
Haben Sie Interesse an Forschung und/oder einem PhD als weiteren Karriereschritt?
Wie funktionert eine Karriereplanung in der Forschung? Wie kann ich meine Ziele mit denen der Klinik vereinbaren?
Bei mir finden Sie Hilfestellungen zu diesen sowie weiteren Fragen und bekommen Einblicke aus der wissenschaftlichen Praxis. Oft ist der erste Kontakt mit der Forschung eher nebenbei, ich bin aber überzeugt, dass es sich lohnt dies etwas besser zu planen! Ein Einblick in den Forschungsalltag soll helfen Vor- und Nachteile dieser faszinierenden Tätigkeit zu erkennen sowie mögliche Fallstricke frühzeitig zu erkennen. Karriere(-Planung)möglichkeiten in der Wissenschaft oder Auslandsaufenthalte sind nur einige der Themen.
Bei Interesse besteht die Möglichkeit zur Durchführung einer Diplomarbeit. Gerade im interdisziplinären Austausch ergeben sich vielfältige, spannende Themen.
Was ich von den Studierenden erwarte
- Aufgeschlossenheit
- Humor
- Offene Gespräche
- Interesse
Zeitliche Vorgaben für Treffen
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Etwa ein Treffen pro Monat. Wir können das flexibel handhaben.
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Informelle Treffen, gerne auch außerhalb der MedUni Wien (Kaffeehaus etc.) möglich.
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Vorzugsweise am Nachmittag, gerne auch als Lunchmeeting möglich.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich bin eher zufällig in die Forschung gekommen und finde die Tätigkeit faszinierend. Ich habe ein Auslandssemester an der ETH Zürich sowie meine Diplomarbeit am internationalen Kernforschungszentrum CERN in Genf durchgeführt. Dort konnte ich das erste Mal interdisziplinär Zusammenarbeiten und Erfahrungen sammeln.
Es ist mir ein Anliegen bei den ersten Schritten in die Wissenschaft zu helfen. Gerade am Anfang können kleine Entscheidungen (z.B. Auslandssemester, Themengebiet der Diplomarbeit, …) große Auswirkungen haben. Gerne gebe ich Ihnen etwas Hintergrundwissen mit, damit Ihre ersten Schritte und deren Auswirkungen besser abgeschätzt werden können.