
Uromed Kompetenzzentrum Urologie, MedUni Wien (wissenschaftliche Tätigkeit)
Urologie
Tätigkeitsbereich: Facharzt für Urologie und Andrologie
Forschungsschwerpunkte: Urologische Infektiologie, urologische Onkologie
Gruppengröße: 6
Kontakt: florian.berndl@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Einblicke in den klinischen Alltag und das breite Feld der Urologie (insb. Onkologie, konservativ, pädiatrische Urologie, etc.) – wie läuft der medizinische Alltag ab. Mentoring und Unterstützung bei sämtlichen Fragen und Themen, die während des Studiums aufkommen können:
- Was passiert nach dem Studium?
- Wie finde ich die richtige Fachrichtung/das richtige Arbeitsumfeld für mich?
- Wie finde ich eine Stelle? Wie bewerbe ich mich richtig?
- Wie plane ich am besten mein Studium (Famulaturen, KPJ, Studium und Arbeit)?
- Wie plane ich Auslandsaufenthalte während des Studiums?
- Tipps zur Karriereplanung: klinisch und wissenschaftlich (PhD-Planung)
- Work-Life-Balance (Arbeit und Freizeit unter einen Hut bringen)
- Themen für Diplomarbeiten und Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte
Was ich von den Studierenden erwarte
Ich erwarte mir von den Studierenden die aktive Teilnahme und gemeinsame Gestaltung unserer Mentoring-Treffen, um eine Entwicklung als Gruppe zu ermöglichen – Mentoring lebt von Interaktion!
- Motivation, Neugier und Begeisterungsfähigkeit
- Eigeninitiative
- Ehrliche und offene Kommunikation
- Vertraulichkeit bei den Gesprächen
- Es sind keine fachlichen Vorkenntnisse notwendig, ein Interesse an der Urologie ist jedoch sicherlich förderlich.
- Es können Studierende aus allen Semestern teilnehmen!
Bei unseren Treffen soll eine Atmosphäre herrschen, in der sich alle wohlfühlen und alle Fragen gestellt werden können. Den größtmöglichen Nutzen erreichen wir durch das Teilen der eigenen Erfahrungen untereinander und die gemeinsame Diskussion!
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Wir planen persönliche Treffen ca. 1x monatlich, je nach zeitlicher Belastung und Interesse auch gerne mehr. Die Terminvereinbarung werden wir flexibel gestalten (z.B. über Doodle-Link) und an die Bedürfnisse der Gruppe anpassen.
Was ich sonst noch sagen möchte
Da ich vor Kurzem noch selbst Assistenzarzt war und mein Medizinstudium somit nicht allzu lange entfernt liegt, habe ich ganz gute Einblicke, sowohl ins Studium selbst als auch bereits in Klinik, Forschung und Lehre. Die Herausforderungen der Tätigkeit an einer Universitätsklinik wie auch in der Niederlassung sind umfangreich und somit kann der erste Einblick in diese „Welt“ nicht früh genug erfolgen. Mein Ziel ist es im Rahmen des Senior-Mentoring-Programms, die Erfahrungen, die ich bisher machen durfte, mit euch zu teilen und gegenseitig durch unsere Interaktion von der Zeit zu profitieren und uns weiterzuentwickeln. Ich selbst bin über Umwege (v.a. Notfallmedizin und Unfallchirurgie) zur Urologie gekommen und hatte auf diesem Wege unterschiedliche Mentoren, die mir geholfen haben, Schritt für Schritt voranzukommen.
Die Diplomarbeit ist für viele Studierende die erste Erfahrung mit wissenschaftlichem Arbeiten und daher eine große Herausforderung. Daher unterstütze ich euch dabei ebenfalls sehr gerne, wie auch beim Kennenlernen der verschiedenen Karrierewege für Jungmediziner/-innen. Ich habe einige Zeit im Ausland verbracht (Deutschland, Schweiz, Dänemark), da ich die Erweiterung des eigenen Horizonts durch das Kennenlernen anderer Kulturen und Systeme als sehr wichtig einschätze. Davon habe ich enorm profitiert und würde dies jedem empfehlen.
Die Medizin stellt für mich meinen zweiten Berufsweg dar, da ich davor bereits Betriebswirtschaft studiert sowie in verschiedenen Unternehmen gearbeitet habe. Weiters war ich während des Medizinstudiums als Studienvertreter in der ÖH und als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz tätig. Daher kann ich euch auch Einblicke in diese Bereiche geben.
Wichtig ist mir festzuhalten, dass es meiner Meinung nach keinen „richtigen Weg“ gibt und ich euch keinen fertigen Fahrplan mitgeben möchte. Ich sehe die Aufgabe des Mentorings darin aufzuzeigen, welche Möglichkeiten es gibt und euch bei euren Entscheidungen zu unterstützen. Ich selbst war Mentee im Senior-Mentoring-Programm und freue mich sehr darauf, nun selbst eine Mentoring-Gruppe zu betreuen, euch kennenzulernen, auf eine spannende Zeit und vielleicht auch in Zukunft mit euch in Verbindung zu bleiben.