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Detail

Domenik Popp
Dr. med. univ. Domenik Popp

Universitätsklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, MedUni Wien
Basisausbildung, Orthopädie und Unfallchirurgie

Tätigkeitsbereich: Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie

Forschungsschwerpunkte: Osteoporose, Sport-Trauma, Handchirurgie

Gruppengröße: 4

Kontakt: domenik.popp@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

Shadowing – Näherbringen des Klinikalltags (Gipsen, Wundversorgung etc.)

Einblick in den medizinischen Tätigkeitsbereich mit ambulanter und stationärer Patient:innenbetreuung einschließlich der Möglichkeit einer Hospitation/Famulatur

Hands-on – Pat. Untersuchungstechniken

Möglichkeit wissenschaftlicher Mitarbeit, Näherbringen klinischer Forschung 

Diplomarbeitsbetreuung

Vermittlung eigener Erfahrungen im Rahmen von Auslandsaufenthalten als Student und Assistenzarzt

Orientierung und Umsetzung von Berufsplänen

Worauf kommt es bei der Basisausbildung an?

Was nach der Basisausbildung? – Der Weg zum Facharzt!

Klinische Karriere vs. wissenschaftliche Karriere

Was ich von den Studierenden erwarte

 Aufgeschlossenheit gegenüber einer zielführenden Zusammenarbeit in der Gruppe

Kommunikationsfähigkeit und respektvoller Umgang miteinander

Interesse am Fachbereich Unfallchirurgie/Traumatologie

Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe

Verlässlichkeit und Höflichkeit im zwischenmenschlichen Kontakt

Eigenverantwortung und funktionierendes Zeitmanagement

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Ort des Treffens: flexibel

abhängig von der Corona-Situation – jedoch für den Hands-on-Teil wird das AKH präferiert

 Die Treffen sollen mindestens auf monatlicher Basis an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie stattfinden. Der zeitliche Rahmen ist immer nachmittags für 1,5 bis 2 Stunden. Sollte die Bereitschaft da sein, kann man auch einen Dienst begleiten.

Was ich sonst noch sagen möchte

Die Chirurgie ist eigentlich ein komisches Fach. Alles was man gelernt hat muss man oft neu oder anders lernen – zum Beispiel im OP eine Schere halten – das ist schon mal komplett anders als man es gewohnt ist. Aber das sind Dinge, die man recht schnell beherrscht, aber man muss sie eben wenigstens einmal gezeigt oder erklärt bekommen.

Mir geht es darum den Nachwuchs an meiner Erfahrung teilhaben zu lassen und bei der Entwicklung zu helfen – sei es bei Tipps und Tricks für Auslandspraktika oder eben manuellen chirurgischen Fertigkeiten. 

Als Student war ich selbst viel im Ausland (Schweiz, China, Südafrika), daher kenne ich die Schwierigkeiten beim Organisieren – nicht nur unsere Uni kann einem Steine in den Weg legen – aber man muss nur ein bisschen hartnäckig sein – ist aber eine gute Übung für den späteren Beruf als Chirurg.

Ich wusste immer, dass ich Unfallchirurg werden will – daher war ich schon als Student Dauerfamulant im UKH Lorenz-Böhler. Im KPJ war ich auch in Johannesburg, Südafrika im Chris Hani Baragwanath Hospital auf der Traumatologie und auch auf der Notfallmedizin für mehrere Monate – eine sehr prägende Erfahrung – die mich, auch trotz des vielen Elends und der menschlichen Tragödien in meinem Entschluss dieses Fach zu wählen bestärkt haben.

Retrospektiv betrachtet, war mein beruflicher Werdegang von vielen Illusionen geprägt, von denen sich manche als sehr hilfreich und zielführend, andere jedoch als Sackgassen herausgestellt haben. Ungeachtet der Begeisterung für die Medizin und im Speziellen für die Unfallchirurgie hätte ich mit einem Mentor manche „Leerläufe“ vermeiden können. 

Ein effizientes Mentoring stellt in meinen Augen ein Tool dar, um jungen Kolleg:innen Wege und Betrachtungsweisen aufzuzeigen, damit der eigene Weg in das Leben als Arzt oder Ärztin einfacher und effizienter wird. 


Ich freue mich bereits auf die Herausforderung in der Interaktion mit meinen Mentees und blicke einem lebendigen und produktiven Erfahrungsaustausch entgegen.