
Klinik Favoriten, 3. Med. Abteilung
Internistische Fächer
Tätigkeitsbereich: Hämatologie und internistische Onkologie
Forschungsschwerpunkte: Hämatologie
Gruppengröße: 6
Kontakt: johanna.schreiber@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
- Ist es möglich, die Studierenden auf die Station/Ambulanz mitzunehmen? Bei Interesse mehr in den klinischen Alltag von InternistInnen/HämatoonkologInnen einzutauchen, organisiere ich dies sehr gerne. Bedside Teaching hat mir persönlich im Studium immer sehr gefallen.
- PatientInnenkontakt: Wenn gewünscht und es die Covid-19-Pandemie zulässt, lässt sich dies bestimmt organisieren.
- Sind Famulaturen möglich? Selbstverständlich! Wir freuen uns immer über FamulantInnen. An unserer Abteilung finden auch mind. 1x wöchentlich Fortbildungen statt.
- Sind Diplomarbeiten möglich? Ja, bei Interesse kann man sich unter johanna.schreiber@meduniwien.ac.at melden. Ich selbst habe meine Diplomarbeit am Institut für Krebsforschung abgeschlossen und diese als sehr lehrreiche Zeit empfunden.
- Sind Informationen bezüglich Auslandsaufenthalt möglich? Ich war während meines Studiums viel im Ausland (Deutschland, Belgien, Indien, Australien, England) und beantworte gerne hierzu Fragen. Ich habe sehr von dieser Zeit profitiert und kann nur jedem empfehlen, auch im Ausland Erfahrungen zu sammeln. Auch das macht das Medizinstudium so reizvoll, die Möglichkeit in den verschiedensten Ländern die Medizin, den Beruf und das Land kennenzulernen.
Was ich von den Studierenden erwarte
- Freude am Lernen
- Neugierde
- Kritisches Hinterfragen
- Eigene Anregungen/ Wünsche an das Mentoring-Programm
- Zuverlässigkeit, respektvoller Umgang mit KollegInnen und PatientInnen
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Unsere Treffen können wir zeitlich und örtlich flexibel gestalten.
Ein Treffen einmal im Monat wäre anzustreben, gerne in einem gemütlichen Setting (Café, Picknick, …). Das erste Treffen würden wir über ein Doodle-Link vereinbaren.
Ich würde persönliche Treffen sehr bevorzugen, sofern es die Corona-Maßnahmen erlauben.
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich freue mich sehr darauf euch kennenzulernen. Ich war in meinem Studium über 4 Jahre lang Tutorin für den Block 4 (Physiologie) und Block 8 (Hämostaseologie) und es hat mir sehr viel Spaß gemacht Wissen weiterzugeben, bzw. mich mit KollegInnen auszutauschen. Außerdem lernt man selbst sehr viel, wenn man Lehre betreibt. Ich sehe aber das Mentoring-Programm viel mehr als eine Möglichkeit brennende Fragen, die im Studium zu wenig Raum haben, zu klären. Wie zum Beispiel: Wo könnte ich famulieren? Wie gehe ich mit Fehlern im klinischen Alltag um? Möchte ich lieber InternistIn, ChirurgIn, NeurologIn … werden? Wie kann ich eine wissenschaftliche Karriere z.B. am AKH einschlagen? Wie melde ich mich für die Basisausbildung an? Wie erkenne ich eine akute Leukämie im Blutbild? Wie sieht die Facharztausbildung der Inneren Medizin aus? Wie kann ich Karriere und Privatleben unter einen Hut bringen?
Ich glaube, die letzte Frage lässt sich vermutlich nicht so leicht beantworten wie die anderen. ;)
- Was gibt es sonst noch von mir zu wissen?
Ich hatte immer schon eine starke Leidenschaft für die Medizin. Als Jugendliche wollte ich Neurologin bzw. Neurowissenschaftlerin werden und erforschen, wie ein Gedanke entsteht. Im Zuge des Studiums hat mich mehr und mehr die Tumorbiologie fasziniert, sodass ich auch in diesem Bereich meine Diplomarbeit absolvierte. Nachdem ich ein Jahr im AKH an der Radioonkologie als Assistenzärztin tätig war, habe ich mit der Facharztausbildung für Hämatologie und Onkologie im Kaiser-Franz-Josef-Spital (Klinik Favoriten) begonnen. Ich konnte mir damals nicht vorstellen mich zwischen diesen beiden Fächern zu entscheiden. In der Hämatologie und Onkologie wachsen Wissen und Therapiemöglichkeiten sehr schnell, was dieses Fach sehr herausfordernd und reizvoll macht. Mich begeistert sowohl der enge Austausch mit anderen Fachrichtungen (Radiologie, Pathologie, anderen internistischen Fächern oder Chirurgie) z.B. im Rahmen von Tumorboards / Häma-Boards als auch die Molekularbiologie hinter den einzelnen Medikamenten. Selbstverständlich ist der PatientInnenkontakt für mich ebenfalls sehr wertvoll. Ich schätze im KFJ nicht nur das gute Klima an unserer Abteilung, sondern auch die Möglichkeit einer breiten umfangreichen internistischen Ausbildung.
Nebenberuflich habe ich noch einen klinischen PhD und die Psychotherapieausbildung begonnen.