
Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie, MedUni Wien
Life Sciences, Pharmakologie und Toxikologie
Tätigkeitsbereich: Klinische Forschung und Lehre
Forschungsschwerpunkte: Dosisindividualisierung/Therapeutisches Drug Monitoring, Pharmakometrie, Pharmakokinetik/Pharmakodynamik (PK/PD), Antibiotika
Gruppengröße: 5
Kontakt: iris.minichmayr@meduniwien.ac.at
Was ich anbiete
Persönliche Erfahrung:
Ich bin Assistenzprofessorin (Tenure-Track, §99(5), 'QVneu') an der Klinik für Klinische Pharmakologie und beschäftige mich v.a. mit Forschungsfragen zu Dosierungsoptimierung von Arzneistoffen und Besonderheiten hinsichtlich Arzneistoffexposition und Wirkungen bei speziellen Patientenpopulationen. Ich war über 10 Jahre an verschiedenen Universitäten und Kliniken im Ausland tätig (Deutschland, Schweden, Australien, Chile) und verfüge über langjährige Erfahrung in Lehre (VO, PR, Hands-on-Seminare, Betreuung von Diplomarbeiten) sowie in internationalen Mentoring-Programmen (sowohl als Mentorin als auch als Mentee) - diese Tätigkeiten empfand ich immer als sehr bereichernd.
Mentoring, Einblicke und Tipps hinsichtlich:
- Karrieremodelle an der MedUni, insbesondere Tenure-Track-Modell (‘QVneu’); Akademische + nicht-akademische Karrieremöglichkeiten
Ich habe eine Assistenzprofessur des Tenure-Track-Modells an der MedUniWien inne (‘Qualifizierungsvereinbarung neu’) und gebe meine Erfahrungen diesbezüglich gerne weiter.
- Internationale Karrierestationen, Auslandsaufenthalte
Meine akademischen und klinischen Auslandsaufenthalte führten mich u.a. an die Freie Universität Berlin, Uppsala Universitet (Uppsala, Schweden), University of Queensland/Royal Brisbane and Women’s Hospital (Brisbane, Australien) und Universidad de Chile/Clinica Davila (Santiago de Chile). Ich gebe gerne Tipps bezüglich Planung von Auslandsaufenthalten.
- Einblick in den Forschungsalltag, wissenschaftliches Arbeiten (z.B. Datenanalyse)
Meine Forschung beschäftigt sich mit klinisch relevanten Fragestellungen wie
- Dosisindividualisierung von Antiinfektiva und anderen Arzneistoffen (z.B. bei Intensivpatient:innen) und Therapeutisches Drug Monitoring
- Pharmakokinetik (z.B. Wieso wird ein Antibiotikum bei bestimmten Patient:innengruppen schneller ausgeschieden?)
- Pharmakodynamik (z.B. Verlauf von Neutropenie während Hochdosischemotherapie)
Das spannende, stark aufstrebende Feld der Pharmakometrie (‘Populationspharmakokinetik und -pharmakodynamik’) ermöglicht, oben genannte Fragen mittels Computermodellen und Simulationen zu beantworten und Arzneistoffkonzentrationen und -wirkungen im Körper vorherzusagen.
(Z.B. Wieso wirkt dieselbe Dosis eines Arzneistoffs bei verschiedenen Patient:innen unterschiedlich? Wäre eine kontinuierliche Infusion zum Erreichen eines Zielspiegels besser geeignet als Kurzinfusionen?)
- Einblick in die Klinik für Klinische Pharmakologie
Z.B. an einem Studientag (Wie sieht der Ablauf einer klinischen Studie an gesunden Proband:innen in der Praxis aus?);
Bezüglich Famulaturen stelle ich gerne Kontakt zum Klinikleiter (Prof. Zeitlinger) bzw. zu meinen ärztlichen Kolleg:innen her.
- Diplomarbeiten
- PhD
- Input für Bewerbungen, CV-Check
- Tipps hinsichtlich Konferenzbeiträge, Vorträge, Präsentationen
- Aufbau von Netzwerken (national und international)
Was ich von den Studierenden erwarte
- Enthusiasmus
- Aktive Teilnahme
- z.B. Themenvorschläge für das jeweils nächste Treffen, um dieses so interessant und hilfreich wie möglich für die Mentees zu gestalten
- Zuverlässigkeit
- Ehrlichkeit
- Vertraulichkeit der Gespräche
- Respektvoller Umgang mit Kolleg:innen
Zeitliche Vorgaben für Treffen
Zeit, Ort und Häufigkeit der Treffen sind flexibel und werden in Abstimmung mit den Mentees festgelegt.
Vorschläge:
- Zeit: Mittags oder ab 15:00
- Ort: MedUni Wien, extern, oder online
- Häufigkeit: ~1x/Monat
Was ich sonst noch sagen möchte
Ich freue mich darauf, meine Erfahrung und mein Fachwissen zu teilen, um idealerweise neue Sichtweisen zu eröffnen, Orientierung zu bieten und euch dabei zu unterstützen, berufliche und persönliche Ziele zu erreichen und euren eigenen Weg zu finden – auch abseits der üblichen Pfade.