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Detail

Alexander Kaltenböck
Dr.med.univ. Alexander Kaltenböck, MSc PhD

Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, MedUni Wien
Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin

Tätigkeitsbereich: Oberarzt

Forschungsschwerpunkte: Kognitive und qualitative Forschung in Psychiatrie und Psychotherapeutischer Medizin

Gruppengröße: 5

Kontakt: alexander.kaltenboeck@meduniwien.ac.at

Was ich anbiete

  • Kennenlernen von akademischem Arbeiten (Klinik, Forschung und Lehre) an der Schnittstelle von Psychiatrie, Psychotherapeutischer Medizin, Kognitionswissenschaft und Philosophie.
  • Teilen meiner Erfahrung, was es bedeutet, im Rahmen eines längeren Auslandsaufenthalts ein postgraduelles Studium (zum Beispiel Master- oder Doktoratsstudium) zu absolvieren.
  • Besprechung, wie man als Medizinstudierende:r ein Forschungsprojekt konzipieren und erfolgreich für eine finanzielle Förderung, zum Beispiel ein Stipendium für ein PhD-Studium, einreichen kann. 
  • Diskussion in entspannter Atmosphäre über Themen, die im Alltag des Medizinstudiums zu kurz kommen, aber für die berufliche und persönliche Entwicklung sehr wichtig sein können. Dazu gehört unter anderem die Frage, was man sich nach dem Medizinstudium von seiner beruflichen Laufbahn eigentlich erwartet, wie man sich gezielt darauf vorbereiten kann und welche Alternativen man möglicherweise noch nicht ausreichend in Betracht gezogen hat.
  • Gemeinsame Reflexion von Denk- und Verhaltensmustern, die sich bei Medizinstudierenden manchmal aus guten Gründen etablieren, die in der späteren beruflichen Laufbahn aber oft nicht hilfreich für eine erfüllende Tätigkeit als Kliniker:in oder Forscher:in sind.

Was ich von den Studierenden erwarte

  • Begeisterung für klinisches Arbeiten mit Patient:innen.
  • Interesse an Psychiatrie und Psychotherapeutischer Medizin als medizinischer Fachdisziplin.
  • Interesse am akademischen Arbeiten an der Schnittstelle zu anderen Fächern, die sich mit dem menschlichen Gehirn und Geist beschäftigen (zum Beispiel Neurobiologie, Philosophy of Mind, Anthropologie, Kognitionswissenschaft).
  • Bereitschaft zur kritischen Reflexion und zum Diskurs in der Gruppe über all jenen relevanten Themen, welche die Teilnehmer:innen interessieren und welche im Rahmen des Mentoring-Prozesses aufkommen – bei gleichzeitig stets wertschätzendem Umgang miteinander!

Zeitliche Vorgaben für Treffen

Wir treffen uns als Gruppe circa einmal pro Monat an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Bei Bedarf können wir für bestimmte Themen auch Einzelgespräche vereinbaren.

Was ich sonst noch sagen möchte

Ich habe zusätzlich zu meinem in Wien absolvierten Studium der Humanmedizin ein Master-Studium in Mind, Language and Embodied Cognition an der University of Edinburgh und ein Doktoratsstudium in Psychiatry an der University of Oxford abgeschlossen.

Meine klinischen, wissenschaftlichen und medizinpädagogischen Interessensgebiete beinhalten unter anderem: Psychotherapeutische Medizin, kognitive und emotionale Mechanismen psychischer Erkrankungen und psychiatrischer Behandlungsverfahren, Erste-Person-Perspektive auf psychische Erkrankungen und psychiatrische Behandlungen, Kombination von psychotherapeutischen und psychopharmakologischen Interventionen, Zwangsspektrumsstörungen, Esketamin-gestützte Psychotherapie, psychiatrische Gesprächsführung und Beziehungsgestaltung, sowie achtsamkeitsbasierte Interventionen.

Ich bin als Oberarzt an der Verhaltenstherapiestation der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Wien tätig. Hier leite ich auch die Forschungsgruppe ACQUAREL (Applied Cognitive and Qualitative Research Laboratory), deren Ziel es ist, mittels kognitionswissenschaftlicher und qualitativer Forschungszugänge psychische Erkrankungen und psychiatrische Behandlungen besser zu verstehen.