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Senior-Mentoring: Basis-Seminar

Einschulung für neue Senior-Mentor:innen an der MedUni Wien
Sorry, this content is only available in German!

Ausbildung zur:m Senior-Mentor:in

Die Ausbildung zum:r Senior-Mentor:in an der MedUni Wien besteht aus zwei Seminaren:

  1. Basis-Seminar
  2. Aufbau-Seminar

Beide Seminare sind verpflichtend und innerhalb eines Jahres zu absolvieren.

Themen und Inhalte

Neben den organisatorischen Rahmenbedingungen steht im Basis-Seminar die inhaltliche Vorbereitung auf die Mentoring-Rolle im Mittelpunkt. Die zukünftigen Mentor:innen setzen sich unter anderem mit folgenden Fragen auseinander:

  • Was zeichnet eine gute Mentorin bzw. einen guten Mentor aus?
  • Wie können Studierende sinnvoll begleitet und unterstützt werden?
  • Wie gestalte ich meine individuelle Mentoring-Aktivität?
  • Was möchte ich Studierenden anbieten und weitergeben?
  • Welche Erwartungen habe ich an meine Mentees?

Das Basis-Seminar schließt mit der Ausarbeitung eines persönlichen Mentor-Profils, das als Grundlage für die spätere Anmeldung der Studierenden dient und auf der Website veröffentlicht wird.

Lernziele

Nach Abschluss des Basis-Seminars können die Teilnehmenden

  • die organisatorischen Rahmenbedingungen des Senior-Mentoring-Programms an der MedUni Wien beschreiben,
  • ihre Rolle als Senior-Mentor:in reflektieren und zentrale Prinzipien wirksamen Mentorings benennen,
  • ein persönliches Mentor-Profil für die Veröffentlichung auf der Mentoring-Website erstellen.

Methoden

  • Mini-Lectures
  • Reflexionsaufgaben
  • Gruppendiskussion
  • Q&A

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Lehrende der MedUni Wien sowie an Ärzt:innen aus den Lehrkrankenhäusern, die Interesse daran haben, Studierende der Human- und Zahnmedizin individuell zu fördern und über einen längeren Zeitraum zu begleiten.

Von zukünftigen Mentor:innen wird ein entsprechendes Mentoring-Mindset erwartet, insbesondere:

  • Freude an der Zusammenarbeit mit jungen Menschen,
  • zeitliche Verfügbarkeit für regelmäßige Mentoring-Treffen,
  • ausgeprägte kommunikative Kompetenzen sowie Offenheit für Austausch und Reflexion.

Werden Vorkenntnisse der Teilnehmer:innen erwartet?

Engagement in der Lehre und Interesse an der Persönlichkeitsentwicklung von Studierenden ist Voraussetzung.

Gruppengröße

  • Max. 20 Personen

Stunden

  • 3 Stunden / 0,2 ECTS

Seminarleitung

Dr.in Angelika Hofhansl, MME

Leiterin Medizindidaktik, Teaching Center, MedUni Wien

Anmeldung und Termine

Termine:

10. Juni von 9–12 Uhr oder
10. Juni von 13–16 Uhr oder
15. Juni 2026 von 9–12 Uhr

Ort: In Präsenz (Raum wird noch bekannt gegeben)

Anmeldungen per E-Mail an medizindidaktik@meduniwien.ac.at

Die Teilnahme an allen Terminen des Seminars wird vorausgesetzt. Voraussetzung für den Erhalt einer Teilnahmebestätigung ist eine Anwesenheit von mindestens 75 Prozent der Veranstaltungszeit. Es wird um pünktliches Erscheinen ersucht. Im Falle einer Verhinderung ist eine Abmeldung erforderlich.

Weitere Informationen: Anmeldungs- und Teilnahmebedingungen

Kontakt: medizindidaktik@meduniwien.ac.at

 

Literatur

Frei, E., Stamm, M., & Buddeberg-Fischer, B. (2010). Mentoring programs for medical students – A review of the PubMed literature 2000–2008. BMC Medical Education, 10, Article 32. https://doi.org/10.1186/1472-6920-10-32

Nimmons, D., & Giny, S. (2019). Medical student mentoring programs: Current insights. Medical Education, 53(6), 593–602. https://doi.org/10.1111/medu.13891

Minor, S., Poenaru, D., & Park, J. (2022). What do medical students want from a mentor? BMC Medical Education, 22, Article 650. https://doi.org/10.1186/s12909-022-03695-6

Teilnahmegebühr

Für folgende Personengruppen ist die Teilnahme kostenlos:

  • Für MitarbeiterInnen der MedUni Wien
  • Für externe Lehrende mit Lehrauftrag an der MedUni Wien
  • Für Lehrende aus den Lehrkrankenhäusern der MedUni Wien
  • Für akkreditierte Ausbildungspraxen Allgemeinmedizin der MedUni Wien

Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP)

Eine Akkreditierung der Veranstaltung für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) ist angefragt.